Lichtgestalt

"& im tiefsten Fall,noch nicht recht began er,kam eine Hand & hielt mich fest!"

 

Wo sie her kam?Die Frage ist mir klarer,als die Antwort...mit einem Mal war sie da...!& jetzt soll sie nicht mehr gehen!Die Parallelen in unseren Leben,Gedanken & unserem Fühlen sind verblüffend.

Sie vertrieb schlechte Gedanken aus meinem Hirn;sie kam,sah & siegte...sie überfiel mich,ihre Art überrollte mich-sie kam & nun will ich sie nicht mehr missen...

Ich will sie hüten,heilen,lieben,wie es noch nie jemand zuvor tat...ich will sie glücklich sehen...Ihr Lachen ist magisch!

Ein Tanz der Zufriedenheit ist jeder Tag...

 

4 Kommentare 5.10.09 18:46, kommentieren

& der Tag wird kommen...

...Bald ist es soweit-der 7.Oktober rückt näher & meine Angst vor diesem Tag wächst nahezu kontinuierlich,wenn auch nicht äußerlich,doch innerlich allemal.So erfreulich allein dieser heutige Tag war,so unerfreulich ist dieser Abend.Altes kam hoch-Erinnerungen an etwas,was wesentlich früher liegt,als alles,was in diesem Blog steht.Doch muss ich sagen,dass ich derweilen voller Zuversicht in die Zukunft  blicke...


1 Kommentar 30.9.09 20:30, kommentieren

Die Tage danach...

Nach dem "Vorfall" ging es mir recht gut,auch sie war nahezu fort aus meinen Gedanken;& doch hängt da etwas an meinem Bein,verlangt den Stillstand,das Verharren in diesem jetzigen Zustand,als wollte es mich warnen weiter zu gehen,vor neuem Leid warnen & zeigen,dass es anderes zu bewältigen gilt;zwar ist die Zukunft so klar,doch existiert immernoch die Vergangenheit,welche es zu überarbeiten gilt-nicht nur sie ist damit gemeint,nein,auch alles andere,was sich über die Jahre angesammelt hat.Zu weilen kommt es mir so vor als kämen alte Dinge bewusst,doch unterbewusst "hochgesprudelt" um mir zu zeigen,dass ich so nicht in die Zukunft starten kann.

Bei weitem ist mir bewusst,dass ich-& hiermit meine ich allein & einzeln mich-meine Glück & meine Zukunft in der Hand halte...doch traue ich mich nicht so recht wieder Fuß zu fassen in dieser Welt...es ist alles so elendig & monoton,doch zugleich freudig & abwechslungsreich.Wer weiß schon was das Morgen bringt?Niemand,doch kann man sie gestalten!Nur wie?Die letzte Erfahrung hat mir gezwungernermaßen gezeigt,was mir ein Großteil meiner Mitmenschen geben kann:Leid,Schmerz,Verrat & Verzweiflung.Doch ist eben jenes nicht das nach dem ich vor ihr so lange strebte?Nach dem Glück im Unglück-der Zufreidenheit mit dem Mindesten,dem kleinsten Glück-dem Leben...,wenn es auch oftmals nicht wünschenswert ist,so sind es doch wunderbare Momente,kurze Augenblicke,welche mir zeigen,wofür ich lebe;& auch die Schicksale anderer,welche mir zeigen,wie sehr ich es doch schätzen sollte,das kleinste Glück,das Leben.

Ich schweife aus.Bis dahin.Man liest sich.

1 Kommentar 24.9.09 20:17, kommentieren

Der "Vorfall"-17./18.09.2009

17.09.2009

An sich war es ein ganz normaler Tag.Unterricht,dann Besuch bei meiner Besten...alles ganz normal.Sie-meine Ex- war an jenem Tag an sich nicht Hauptbestandteil meiner Gedanken.Es war ein ganz normaler Tag.Am frühen Abend ging ich nach Hause.Dann fing es an:Ich bekam einen meiner mittlerweile Lebensbegleitern-einen Migräneanfall-ich wusste,was zu tun ist.Ich nahm wie üblich eine Kopfschmerztablette & legte mich hin.Wie immer,doch alles normal...Als ich gerade am Einschlafen war,sozusagen döste bekam ich plötzlich Atemnot,alles fühlte sich wie zugeschnürt an-ich hatte Todesangst...das Taubheitsgefühl,welches sich sonst primär auf meine rechte Hand beschränkte wanderte nun an meinem gesamten Körper umher.Mein Vater  & ich beschloßen in Windeseile in die Notaufnahme zu gehen...

Dort angekommen begannen Routinetest(Puls,Blutdruck,Reflexe,Herztonmessung). Jedoch fiel der Ärztin der eine meiner beiden Arme auf-frische Wunden.Ein Anruf in der ökunomischen Klinik-es war beschloßen...!

Ich hatte 10 Minuten meine Tasche zu packen & mein Vater fuhr mich fort.An der Klinik angekommen verirrten wir uns kurzzeitig...ich stand neben mir,war nicht ganz ich selbst-ich lies alles über mich ergehen.Wir fanden letztenendes zu Haus 15.Die geschloßene Anstalt...Erneut Routinetests-Kälte,Eile,Hasst...Sie nahmen mir alles,aber vorallem die Musik...

Mein Vater fuhr,lies mich allein...in meiner Zelle angekommen wurden Urinproben genommen.Nachdem das Licht ausgestellt wurde schlief ich als bald ein.Es war 23.45Uhr,als ich das letzte Mal auf die Uhr schaute-im Untersuchungsraum...

 

18.09.2009

Unsanft wurde ich geweckt:"Es ist schon dreiviertel Sieben!"-halb Sieben war aufzustehen.Noch benommen von der Nacht & immernoch nicht so recht realisiert wo ich nun letztenendes bin wurde mir Blut abgenommen-ein Bluttest.Der Pfleger sagte ich könne nun Zähneputzen & mich im allgemeinem  zum Frühsport fertig machen...ich tat dies.Die anderen 4 Patienten,welche mit mir in Haus 15,in der geschloßenen Anstalt "inhaftiert" waren würdigten mich spottender Blicke & Worte.Dann kamen wir auf das Freigelände-den "Garten"-.Abseits stehend & doch innerlich sagend,trotz enormer Widerede meines Logos mich anschließen zu müssen wartete ich-wie ein willenloses Tier-auf die Befehle:"5 Runden laufen!".Gesagt,getan.

Frühstück.Mein Magen knurrte-ich hatte seit Gestern abend um 6 nichts mehr gegessen & die letzten Stunden zerrten an meinen Kräften.Eine Patienten schob einen Wagen hinein.Brötchen,Kaffee für mich-extra bereitgestellt-,Marmelade-alles was so ein Standardfrühstück halt ausmacht.Dann setzten sich alle an den Tisch.Ich schnitt mir ein Brötchen auf,doch starrte es für eine Weile ersteinmal an,ehe ich aß.Nach dem Frühstück hatten die anderen zu tun.Sie redeten.Sie widerten mich an & belustigten mich zugleich...

Sie bereiteten den Aufhemtaltsraum für ein Zusammentreffen der Patienten,Pfleger & Psychatern vor.Bis es soweit war blieb noch Zeit-ich starrte aus dem Fenster,auf dem Boden,ging hin & her,auf & ab,vor & zurück.Nichts geschah.Einsamkeit.Isolation.Deprivation.Schmerzen. Nach circa einer halben Stunde-ich wusste nicht wie spät es war-kamen alle zusammen.Die "Alteingessenen" resümierten die Woche.Ich schwieg.Mein Fall war klar-meine Eltern & ich wollten nicht,dass ich in der geschloßenen  Anstalt bleibe,somit wurde ich auch nicht angesprochen.Eine der Psychaterinnen,welche letztendes anscheinend mir zugeteilt ist gab mir einen Zettel:"7.Oktober 2009,14Uhr;[ihr Name];Chipkarte & Überweisung vom Hausarzt mitbringen",des weiteren sagte sie:"Da klären wir,wie es weitergeht".Im Gespräch,was ich mit ihr eine Viertelstunde vor dem "großen Treffen" im Aufenthaltsraum hatte sagte sie,dass meine Eltern noch die Vollmacht über mich hätten,was heißt,dass alleine sie entscheiden könnten,was weiter geschieht.Auch sagte sie,dass meine Migräneanfälle lediglich psychosomatisch sind,doch wolle sie das organische zu 100% noch auschließen-mit der Röhre,welche ebenfalls am 7.10. auf mich zu kommt.Nach jenem "großen Treffen" hieß es für mich warten.Warten darauf,dass meine Eltern kommen & mich holen;Warten auf die Freiheit.

Dann kam mein Vater.Noch nie war ich so glücklich ihn umarmen zu können...ich war frei...

 

Die Tage danach

 Ich konnte Haus 15 nicht vergessen,was immer ich tat-irgendetwas erinnerte mich daran.Ich versuchte es mit Humor zu nehmen-eine gekonnte Ablenkung,doch innerlich schwöre ich mir:Nie wieder  da hin!Nie soll wieder irgendjemand dort hin!Da drinnen geht man eher kaputt,als das einem geholfen wird.Es ist wie ein Gefängniss...Ich feierte & lenkte mich ab.

 

Anmerkungen 

 

Der Aufenthalt in Haus 15 war für mich sehr schmerzhaft,wenn er auch nur kurz war.Ich hoffe sehr,dass ich nicht ab dem 7.10. für 3 Monate spurlos verschwinde,ich hoffe,dass meine Eltern zu mir stehen.Haus 15 bewies mir,wie viel mir doch an meiner Freiheit,an der frischen Luft,am Leben in Freiheit liegt...Für die Dauerleser:Haus 15 wird Kapitel 4 prägen.

20.9.09 16:23, kommentieren

Das Leben

Es ist Samstag...Gestern war Freitag...& so logisch wie das ist,so unlogisch waren die letzten Tage:

Sie ging mir fremd.Nicht ein oder zweimal...-nein!!!Dauerhaft & regelmäßig mit ihrem Exfreund...& das 3 Monate lang!!!!Dabei war alles so offensichtlich & ich habe es nie bemerkt...nein,hatte ich Zweifel an ihr reichte ein erlogenes "Ich liebe dich" um mich & meinen Geist zu beruhigen...!

Jetzt,nachdem es vorbei ist wagt sie es auch noch mir sachte in mein Ohr zu flüstern,sie liebe mich noch immer...als ob das nicht der Gipfel der Ironie ist,nein,sie hat sich danach wieder von ihrem Ex abholen lassen...bei welchem sie dann natürlich auch schlief...-& warscheinlich auch wieder mit ihm geschlafen hat!Lachhaft!Boshaft!Mensch!Ekel!

Diese falsche Person,sie hat uns alle-mich & etliche meiner Bekannten & Freunden-belogen,enttäuscht & betrogen!Ich will das sie eines Tages allein in ihrer Wohnung sitzt,am Boden & einsam,dann an mich denkt & sich fragt:"Was habe ich nur weggeschmisen?"

Was haben mir diese Erfahrungen gebracht?Nur noch Personen zu vertrauen,welche ihre Ehrlichkeit in den härstesten Zeiten bewahrt haben...welche seeeeehr Wenige sind!

 

2 Kommentare 12.9.09 13:41, kommentieren

"Der Hochmut macht trunken!"

Gestern.Ein Abend.Zwei Ideen & eine Wahrheit.Die Zweite der Ideen stellte sich als verblasste Lüge heraus.Morgen.Erneut Sonntag.Erneut stundenlang nichts.Erneut Gedanken,doch gilt mein Hauptaugenmerk wohl heute ihr.Diese Wahrheit erschütterte sie,raffte sie nieder,wenn es auch schon längst vergangen.Doch Fehler der Vergangenheit kann man nicht nichtig machen.Sie existieren.Es geht weiter.Die Welt dreht sich.Es tut weh,doch kann sie es vergessen?Für uns?Heute ist Samstag-& noch ist mir unklar,ob ich mich überhaupt bewegen will-auch mir tut es weh...aus dem einfachen Grund,dass ich nicht vertraute,wert auf die Kommentare,Meinungen,scheinbaren Wahrheiten anderer legte-wie dumm ich doch bin!Wie weit noch?Es kommt der Tag des Vergessens-& wenn er heute sein soll,so soll er mich erschlagen,mich niederreißen,mich neu gebären...

Direkt über meinem Monitot hängt ein Zettel,auf welchem sie mir schreib,dass sie mich liebt...& ich wünschte ich könnte jetzt bei ihr sein & ihr das auch sagen...

"Immer vorwärts Schritt um Schritt,es gibt kein Weg zurück!"

5.9.09 11:30, kommentieren

& wer ist der Tote?

Es ist nicht mehr sie gewesen,die da !ab & zu! vor mir stand,mich küsste,mir versprach auf ewig mein zu sein & mich doch mied.Das war nicht sie.Als Endeffekt des gestrigen Tages fielen Tränen,Bedingungen & ein gemeinsamer Aufbruch.Änderung um die Herausforderung,das "halten" von mir als Partner zu ermöglchen.Sie sah keine Herausforderung mehr,sie hatte das,was sie so lange schon wollte...mich.Doch das dort noch eine dauerhafte Herausforderung,nämlich die Beziehung aufrecht zu erhalten,was eben nicht mit Kühle,Hast und dem Meiden des Parteners geht,war-dass sah sie nicht.Herausforderung sind alles wofür sie lebte in letzter Zeit.Änderung!Zeit für mich,sonste wende ich mich ab-das ist die Devise!Lieben-nicht zügig,kalt,lieblos einen Termin im Kalender abhaken-nein,das ist nicht der Sinn hinter einem Treffen mit seinem/r Liebsten.Nicht quälen,leiden,jeden Tag mit Tränen in den Augen einschlafen ist der Sinn einer ernsthaften Beziehung,nein,ich versprach mir Heilung für uns beide,wollte ihr etwas Gutes tun,bot ihr all meine Seele dar,liebte sie wie noch niemanden zuvor & lies sie eben das spüren,doch alles nur um einmal mehr von einem Menschen enttäuscht zu werden,welchem ich vertraute...all das zeigt mir einmal mehr nur,dass Erwartung der Ursprung jeglicher Enttäuschung ist.Ich bot ihr all meine Seele,wie ich es bereits sagte & sie trampelte darauf herum...nun zieht sich jede Schnecke in ihr altes,vermodertes,dunkles Schneckenhaus zurück,doch eben das wäre ein Fehler,denke ich.

Ich will leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

1 Kommentar 1.9.09 21:13, kommentieren